Home

 Spieltermine

 Veranstaltungen

 Anmeldung

 Unterricht

 Kontakt

 Was ist Bridge?

 Impressum


 

 

 

Der diesjährige Tagesausflug fand am Freitag, dem 16. September 2011 statt. Es war eine Wanderung „Auf den Spuren Prinz Moritz von Nassau“.

Wir trafen uns am 16.9.2011 um 11:00 Uhr am Parkplatz an der Hauer Straße in Bedburg-Hau, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. 

Unter der Führung von Frau Gerlinde Semrau-Lensing gingen wir gemeinsam zum Papenberg. Dort konnten wir die schöne Aussicht über das Klever Land genießen. Von dort ging es ein kleines Stück hinunter zum Grabmal Prinz Moritz von Nassau.  

Ab hier teilte sich die Gruppe. Einige Teilnehmer wanderten ab dem Denkmal Prinz Moritz von Nassau zurück zum Parkplatz Hauer Straße und fuhren und mit ihrem Pkw zur Gaststätte „KönigsgArten“ in Kleve. Die restlichen Teilnehmer gingen unter der Führung von Frau Semrau-Lensing ab dem Grabmal Prinz-Moriitz von Nassau über die Birnenallee entlang des Kermisdahl zur Gaststätte „KönigsgArten“ Ab 12:30 Uhr traf man sich zum gemeinsamen Brunchbuffett in diesem Restaurant.

Das Bridgespiel kam natürlich auch nicht zu kurz. Mit den nicht am Ausflug teilnehmenden Mitgliedern wurde ab      15:00 Uhr im Offizierscasino in Kalkar ein Turnier ausgetragen     

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

                

                   

Fotos: Dr. Karl Tenhaef

___________________________________________________________________________________________________

                                  

 

Fotos Moritzgrab: Karl-Heinz Röckel (kopieren nicht erlaubt)

Der Prinz-Moritz-Weg in Bedburg-Hau und Kleve

 

 

Startpunkt (für uns der Parkplatz an der Hauer Straße, da wir den Weg in umgekehrter Richtung gehen!) ist die Brücke am Königsgarten unterhalb der Schwanenburg in Kleve. Den Hang des ehemaligen Prinzenhofes zur Rechten und den Kermisdahl zur Linken verläuft der Wanderweg noch recht schmal. An einigen Stellen muss er regelmäßig ausgebessert werden. „Von dieser Seite aus genoss früher die gute Gesellschaft die tolle Aussicht. Zum ehemaligen Hotel Maywald kamen Leute aus ganz Europa. Man träumt davon, dass eines Tages der kurfürstliche Baum- und Lustgarten wieder restauriert wird. Zumindest sollen am Flussufer wieder ordentliche Geländer hin. Einige spendable Bürger haben schon für kleinere Ausrufezeichen gesorgt – etwa wurden Kugeln zur Verzierung an den Kaskaden gestiftet. Wenn es geregnet hat und das Wasser den Abhang hinunter rauscht, wird es hier richtig laut, das ist vor allem für Kinder ein spannendes Szenario.

Die Mitstreiter des Arbeitskreises „Kermisdahl-Wetering” im Klevischen Verein für Kultur und Geschichte/Freunde der Schwanenburg haben das Ziel, das landschafts-gestaltende kulturhistorische Erbe des Prinzen Johann Moritz von Nassau-Siegen bewusst zu machen, zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Schließlich sei das, was die Stadt Kleve und ihre Umgebung auszeichnet, von Johann Moritz in über 30 Jahren geschaffen worden: Der Kermisdahl-Hang ist wie ein natürliches Amphitheater. Eine Tatsache, die sichtlich beeindruckt.

Natürlich ist noch viel zu tun. An wenigen Stellen ist der Weg matschig und die Entschlammung des Vorfluters Kermisdahl ist ein großer Wunsch. Dafür sind viele Bäume aus dem Wasser durch das Pionier-Bataillon der Moritz-von-Nassau-Kaserne entfernt worden. Die Luisenbrücke am „Engen Hals” in den Galleien ist eigentlich breit genug, aber falls eine Schafherde mit ihren Hirten auf die Brücke zusteuert, machen die Spaziergänger respektvoll Platz und beobachten das Schauspiel.

Nach wenigen hundert Metern führt der Weg vom Gewässer weg und zum Papenberg hinauf. Dort können die Spaziergänger nicht nur beim Grab von Prinz Moritz von Nassau Station machen, vom obersten Punkt aus bietet sich eine herrliche Aussicht auf die Schwanenburg, die Stiftskirche Hochelten und die Galleien – neue Bänke laden zum Verweilen ein. Das machte erst der Freischnitt der Sichtachsen möglich. Dadurch ist auch wieder der schöne Blick des ehemaligen Prinzen-Sitzes vor Freudenberg über die Klever Landschaft frei geworden.

Das Besondere an diesem Weg ist den Spaziergängern anzusehen – viele wirken zufrieden und grüßen freundlich. „Das gehört hier zum guten Ton dazu”, betonen die Wanderer. Immer wieder flankieren Bänke zum Entspannen den Weg.